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Aktuelle Termine:

Einhand nach Göteburg und zurück - My Own auf Reisen 1579 Klicks 
 
Start Kiel - Marstal - Lohals - Mullerup - Marup - Oer Havn - Grenaa - Anholt - Varberg - Donsö - Högö - Marstrand - Högö - Donsö - Hästholmen - Varberg - Hallands Vaderö - Gilleleije - Hundestedt - Seijero - Middelfart - Mommark - Maasholm - Kiel
 
Fahrtgebiet: Ostsee

Ein traumhafter Törn in einem traumhaften Sommer

Start Freitag 18.7. bei moderaten 3-4 Windstärken aus Ost gen Marstal, die Sonne scheint, trotz Ostwind nur wenig Welle - Entspannung pur. Das war auch das einzige Mal für die nächsten 3Tage. Am nächsten Tag ging es weiter mit 4-5-6 Bft aus Ost gen Lohals, mit fieser kleiner Hacksee im großen Belt, aber es war warm und die Sonne schien. Auch der nächste Schlag lief weiter mit 5 Bft und Gott sei Dank mitlaufender Strömung ( bis zu 9 Knoten Fahrt) unter der großen Beltbrücke hindurch. Als der Wind immer stärker und die Welle immer höher wurde, traf ich die Entscheidung, weiter unter Land zu fahren,also auf nach Mullerup (war ich auch noch nie), ein kleiner Hafen mit nicht viel drumherum. Auch der Sprung nach Samsö war nicht viel ruhiger, und als ich in Marup ankam, war der Hafen so voll, dass mir nur die Wahl blieb, vor Anker zu gehen - traumhaft. Von dort wollte ich direkt nach Grenaa, um den Absprung nach Anholt zu wagen, aber durch zu vieles kreuzen ( und zu dadurch zu langer Strecke nach Grenaa) kam ich zu dem Vergnügen, durch eine kleine Schleuse in den Hafen von Oer einzulaufen, einem Salzwasserbinnensee mit leicht veralteter Ferienanlage. Von dort ging es dann aber endlich nach Grenaa, bei gefühlten 30 Grad , strahlend blauem Himmel und 4 Bft aus Nordost. Anholt war wie immer die Perle des Kattegats. Und endlich der Sprung nach Schweden - Varborg , bei Schauer und Gewitter., dann Donsö , eine kleine idyllische Schäre vor Göteborg. und dann lag sie vor mir, die unendlich schöne westschwedische Schärenwelt - unglaublich, ich habe es bis hierhin geschafft! Jeder empfahl mir, weiter nach Marstrand zu fahren, was ich tat, um dann noch in traumhaften Buchten zu Ankern. Ich kann nur jedem empfehlen, einmal in diese Traumwelt zu reisen. Dann ging es langsam zurück, über Hallands Vaderö, wo ich von ausgelassen umherspringenden Seehunden empfangen wurde, dann nach Gilleleije, Hundestedt und Seijerö. Und dort schlug das Wetter um - keine 25 Grad mehr, sondern jaulende 8 Windstärken mit einlaufender Welle in den Hafen - 2 Tage eingeweht . Ein kleines Windfester ermöglichte den Absprung - auf in den kleinen Belt mit dem von mir allein gesegeltem größten Etmal (61,29 sm). Für die letzten 2 Seemeilen brauchte ich jedoch 3 Stunden, bei Strömung gegenan und Wind mit bis zu 7 Bft von vorn. Da kam der 6 PS Aussenborder nicht so recht gegenan. 3 Tage eingeweht in Middelfahrt, dann wieder ein bißchen weniger Wind und auf ging es nach Mommark, mit fieser halber Welle und einem Schauer nach dem nächsten. Dann kam Gott sei Dank wieder eine Wetterberuhigung und es ging in die Schlei nach Maasholm, -Versorgung durch meine Eltern, danach noch ein gemütlicher Schlag nach Düsternbrook in Kiell, und schon waren sie um, die 4 Wochen Segelabenteuer 2014 - mit tollem Wetter und Wind, traumhafter Kulisse und unglaublich liebenswerten und hilfsbereiten Menschen in allen Häfen, in denen ich war. Vielen Dank !!!

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