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Swantewits-Jubiläumsreise zum 50. Geburtstag 340 Klicks 
 
Eigentlich sollte zum 50. Geburtstag von“ Swantewit“ die Reise in ihr Heimatrevier, die Nordsee, führen, doch dann kam es anders. Nach Teilnahme am 10jährigen Jubiläum unserer „GFK-Klassiker“ Vereinigung ging es durch den großen Belt über Anholt nach Vrangö, dem südlichsten Hafen der Göteborg-Schären. Die Rückreise führte uns über das berühmte Seebad Mölle nach Kopenhagen...
 
Fahrtgebiet: Ostsee

Eigentlich sollte zum 50. Geburtstag von“ Swantewit“, unserer Fähnrich 31, Bj 1966 die Reise in ihr Heimatrevier, die Nordsee, führen, doch dann ereilte mich die Absage eines langjährigen Crew-Mitglieds, der Vaterfreuden kurz vor der geplanten Abreise entgegensah und das Baby sehr klein war.  Die Kleine kam dann auch nur mit 1900 g zur Welt, inzwischen ist aber alles gut!!  Amsterdam und zurück in 3 Wochen wäre auch sehr ambitioniert gewesen und hätte den Verzicht auf die Teilnahme am 10jährigen Jubiläum unserer „GFK-Klassiker“  Vereinigung bedeutet. Diese stellten dann den ziemlich perfekten Auftakt  unserer  Ostsee - Reise dar, ein schöner Trost!! Unter Spi nach Eckernförde, an der Kreuz zurück, dazwischen sehr harmonisches Beisammensein, nicht schlecht. Nach Rückkehr in Schilksee Stauen des Schiffes und am Montagmorgen ging es zu zweit bei sanfter Brise ab gen Norden (Bagenkop) und am nächsten Tag bei frischem Wind im Sause-Schritt in den großen Belt, durch die Beltbrücke und trotzdem zeitig in Reersö, einem kleinen Fischerhafen auf Seeland, den wir bislang immer ausgelassen hatten. Von dort am ersten Starkwindtag unserer Reise zu den Wikingern in Langör - der Hafen war bei viel Wind schon um 14 Uhr bereits überfüllt und ließ uns einen vorübergehend wenig komfortablen Außenliegeplatz über. Über Grenaa ging es dann nach Anholt, das wir bereits Donnerstag erreichten und hier auf unseren “dritten“  Mann warteten.  Bei günstigen Winden aus W beschlossen wir, nach Norden zu fahren, mich reizte es den südlichsten Hafen der Göteborg-Schären – Vrangö - anzulaufen, den wir bei unserer letzten Reise in die westschwedischen Schären nur bei Dunkelheit hätten erreichen können. Gute Idee, dass wir das damals nicht gemacht haben. Da wir am Donnerstag der zweiten Woche mit Lasse Johannsen in  Kopenhagen verabredet waren, ging es nach einigen Schären-Spaziergängen schon wieder nach Süd und zwar nach Varberg und von dort nach Mölle, das berühmte Seebad des frühen 20. Jahrhunderts – es erlaubte das gemeinsame Baden von Männlein und Weiblein -, das immer noch etwas von seiner damaligen Blüte bewahrt hat. Eine Wanderung von dort zum Leuchtturm Kullen im Naturreservat Kullaberg darf nicht fehlen, passend zum ersten Tag einer Starkwindperiode, die uns bis zum Ende unserer Reise treu bleiben sollte. Von dort mit spitzem Kurs Richtung Kopenhagen (es sei nicht  verschwiegen, das uns der starke Nordstrom bei der Einfahrt in der Öresund bei Helsingborg  uns für eine halbe Stunde zum sonst verpönten „danish cruising“ verführte, die Wendewinkel waren zu abartig. Der Wind nahm ständig zu, so dass wir froh waren, den Lynette Kanal zu erreichen und von dort doch mit Windschutz zum vereinbarten Treff im Christianshamn Kanal zu kommen. Dort wartete Lasse schon auf uns, um abends besten Life Jazz  im Hvide Lam zu genießen, leider ohne meine Crew, die doch etwas stärker erschöpft war.  Mein begeisterter Bericht hatte aber zur Folge, dass wir beschlossen, etwas länger in Kopenhagen zu bleiben und  besuchten den Club am nächsten Abend noch einmal, erneut toll und total unterschiedlich!! Für den Rest der Reise blies es dann unablässig stark aus SW, aber passend für Klinthom und von dort in den Grönsund nach Vejrö, mit deutlich mehr Wind als für diese geschützte Region vorhergesagt (12-14m/s). Daher am nächsten Tag noch mal Pause auf dieser luxuriösen Insel, wir kannten den Hafen noch vor der aufwendigen privaten Sanierung!! Weiter ging der Kampf gegen den Wind gen Spodsbjerg, immerhin der  6. Starkwindtag unserer „Sommerreise“. Nach einer letzten Verschnaufpause starteten wir am letzten Tag unserer Reise bereits um 3.15 Uhr, um einen Nordwestdreher mit nach Kiel zu nehmen, gegen 8.00 blies der Wind aber schon wieder aus WSW, aber moderat, sodass wir um 14.30Uhr in 353 Düsternbrook festmachen konnten. Abwechslungsreiche 626 Meilen mit einem Motoranteil  von nur 5% lagen hinter uns, es war mal wieder super mit der alten Lady.

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